Euonymus fortunei - Pfaffenhütchen

Pfaffenhütchen

Euonymus fortunei

Das Pfaffenhütchen ist ein gebräuchlicher Bodendecker, der sehr gut ausdauert, aber nur bedingt trittfest ist. Zwischen höheren Gehölzen, aber auch allein als Flächenbedeckung hat er einen hohen Zierwert.

Die Pflanzen bilden lange niedrige Triebe, die oft an der Unterseite Wurzeln bekommen und als eigenständige Pflanzen weiterwachsen. Auch im Steingarten kann Euonymus gepflanzt werden.

Der Standort sollte halbschattig bis sonnig oder auch vollsonnig, der Boden frisch sein. Beobachtungen aus der Praxis zeigen, daß das Pfaffenhütchen an sehr trockenen Standorten gut zurechtkommt, dann aber langsamer wächst.

Das grün-weiße Laub ist eigentlich schon eine Zierde an sich. Im Herbst und Winter färben sich die Blätter pupurrot aus. Sollte bei älteren Pflanzen in Trieb einmal in die Höhe statt in die Breite wachsen wollen, so wird er ausgeschnitten. Die winterharten Bodendecker werden zu 12 Stück je Quadratmeter gepflanzt.