Kübelpflanzen

Freiräume schön gestalten

Die Verwendung von Kübelpflanzen hat in Europa eine lange Tradition, die bereits in der späten Renaissance, also vor etwa 500 Jahren begann. Schon damals hielt man exotische Gewächse, wie Orangenbäume oder Kamelien gern als Kübelpflanzen, weil man sommers damit den Park bzw. Garten schmücken konnte und im Winter eine prächtige Innenraumbegrünung hatte. Auch heute noch erfreuen sich Kübelpflanzen großer Beliebtheit.

Kübelpflanze Agapanthus
Kübelpflanze Inkalilie
Kübelpflanze Agapanthus
Kübelpflanze Inkalilie

Die beste Wahl für den richtigen Standort

Obwohl Kübelpflanzen beweglich sind und bei z.B. extremen Witterungsbedingungen leicht an eine günstigere Stelle gebracht werden können, sollten vor der Anschaffung die Standortanprüche beachtet werden. So bringen Kübelpflanzen, die einen sonnigen Platz benötigen, im Schatten oder Halbschatten nur wenige oder gar keine Blüten. Umgekehrt verbrennt bei Kübelpflanzen für den Schatten oder Halbschatten an vollsonnigem Ort oft das Laub. Das passiert vor allem dann, wenn über einige Tage sehr heißes und trockenes Wetter herrscht.

Weiterhin ist vor der Anschaffung von Kübelpflanzen zu beachten, welche Ausmaße sie später einnehmen. Diese sollten schon mit dem Platzangebot harmonieren, auch wenn viele Kübelpflanzen einen Rückschnitt vertragen. Auch ist zu bedenken, daß die Kübelpflanzen im Winter in ein frostfreies Quartier eingeräumt werden, wo auch genug Platz zur Verfügung stehen muß bzw. daß der geneigte Gartenfreund den Transport einer vielleicht sperrigen Kübelpflanze zu bewältigen hat.