Linaria alpina, das Alpenleinkraut

Alpenleinkraut

Linaria alpina

Das Alpenleinkraut findet man nur selten in den Angeboten der Spezialgärtnereien. Zu Unrecht, denn es ist eine sehr schmucke Zwergstaude mit einer Vielzahl kleiner, attraktiver Blüten. Auch die erfolgreiche Kultur im Garten sollte jedem prob lemlos gelingen.

Linaria stellt nur wenige Ansprüche und bedarf keiner aufwendigen Pflege. Wichtig ist ein vollsonniger Standort, wobei der Boden trocken bis frisch sein sollte. Einzig im Winter kann es zu Problemen kommen, weil die wertvolle Kleinstaude stauende Nässe nicht verträgt. Es muß dafür gesorgt werden, daß überschüssige Feuchtigkeit gut ablaufen kann.

Das Alpenleinkraut blüht relativ lange und zwar von Juni bis August und wird nur 5 cm hoch. Man verwendet es am besten als Bodendecker, im Steingarten oder in Betonpflanzsteinen, sowie Schalen und Trögen.

Die winterharte Staude muß zusätzlich zu Ihrer Fähigkeit, den Winter zu überstehen noch durch Selbstaussaat im Bestand erhalten werden. Da setzt voraus, daß die erste Pflege nicht vor Ende April erfolgt. Es kann aber auch le icht selbst Saatgut geerntet werden.

Die Pflanzen sind immergrün und dürfen daher nicht mit Reisig belegt werden. Maximal darf ein Winterschutz aus Nadelholzästen in die Erde gesteckt werden, so daß sich ein Dom ergibt. Bei einer Flächenbepflanzung als Bodendeck er werden 12 Pflanzen je Quadratmeter gebraucht.